Zum vorletzten Lauf um die Deutsche Rallyemeisterschaft trafen sich in Osterode 70 Rallyeteams zur ADAC Niedersachsen Rallye. Das AVIA racing Team Melanie Schulz mit Copilotin Josy Beinke, erlebten bei wechselhaften Wetterbedingungen und dabei anspruchsvollen Wertungsprüfungen schwierige Strecken im Vorland des Harzes.

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    Rallye Niedersachsen

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    Rallye Niedersachsen

Bereits zur Freitagsetappe verschärften die unbeständigen Bedingungen bei immer wieder einsetzendem Regen die Streckenverhältnisse. Auf der ersten Asphaltprüfung lauerten nach fast jeder Kurve tückische Bedingungen. Durch zu kalte Reifen schlug sich das auch mit einer nicht zufriedenstellenden Fahrzeit aus. Bei der nächsten 28 Kilometer langen Strecke konnte sich Schulz wieder unter den Besten in der Zeittabelle finden.

Mit einem noch akzeptabel 18. Gesamtplatz wurde am Samstagfrüh zu den weiteren 120 Kilometer Bestzeitprüfungen gestartet. Sehr angespannt aber auch motiviert versuchte das Team von Avia – Racing mit der Zielvorgabe, einige Plätze noch nach vorne zu fahren und dabei aber auch das Ziel zu erreichen. Aber der „Wettergott“ hatte kein Einsehen,- Platz und Nieselregen mit manchmal auch abtrocknenden Strecken bei kalten Temperaturen verschärften den Reifenpoker. „ Leider haben wir keine Softreifen zur Stelle und müssen uns daher mit etwas zu harten Reifen zufriedengeben und mit wenig Traktion versuchen gute Zeiten zu fahren, was dann auch immer eine sehr schmale Gradwanderung auf den Straßen bedeutet.“ so Melanie Schulz bei der Servicepause. Durch entsprechendes einstellen des Fahrwerkes wurde das Grip Niveau etwas verbessert was sich dann auch auf der Stoppuhr bemerkbar machte. Die immer weiter verschmierten Fahrbahnen und immer tiefer werden Kurvencuts kosteten einmal durch einen kleinen Ausrutscher etwas Zeit. Mehr als erleichtert war der Zieleinlauf für das Damenduo und konnten mit dem 13. Gesamtplatz und dem vierten Platz in der nicht Allradgetriebenen Klasse  mit sich zufrieden sein. Der Zielkommentar von Schulz/Beinke: „ Eine der schwierigsten Rallyes liegt jetzt hinter uns. Jetzt fokussieren wir uns auf den letzten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft um gut vorbereitet an den Start zu gehen.“ Beim Finallauf am 20.-21. Oktober  der 3. Städte Rallye im bayrischen Kirchham wird ein hochkarätiges Starterfeld erwartet, dabei möchten sich das Team von der besten Seite zeigen.

Beim sechsten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft, der Thüringer Rallye rund um Pößneck, waren unter den 70 Teams auch das Damenteam Melanie Schulz mit Copilotin Josefine Beinke. Eine sehr anspruchsvolle Rallye stand auf dem Programm. Leider verhinderte der „Defektteufel“ eine Podiumsplatzierung.

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    Rallye Thüringen

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    Rallye Thüringen

  • Melanie Schulz – Rallye Thüringen

    Rallye Thüringen

Nach dem üblichen Shakedown am Donnerstagabend wurde das Fahrzeug nochmals technisch gewartet und überprüft und dabei alles auf ein Topzustand gestellt. Die Besichtigungsrunde am Freitag offenbarte schon, dass alle zehn zu fahrende Wertungsprüfungen mit über 140 Kilometer Streckenlänge sehr schnell, anspruchsvoll und selektiv waren. Zur Nachtetappe wurde am Freitagabend um 21.00 Uhr gestartet. Auf dem Programm standen eine Sprintprüfung und der 15 Kilometer lange Stadtrundkurs in Pößneck. Unter Scheinwerferlicht und vor tausenden von Zuschauern setzte Schulz bei einer fulminanten Fahrt die elftbeste Zeit unter den starken Fahrzeugen der Top Liga. Dadurch hatte man sich mit dem fünfzehnten Startplatz  am Samstagfrüh eine gute Basis erarbeitet.

Bei den noch acht zufahrenden Wertungsprüfungen am Samstag, begann die erste Prüfung mit einer Rettungshilfe, „ das vor uns gestartete Fahrzeug ist bei einer schnellen Linkskurve auf den Baum geprallt, wir stoppten unser Fahrzeug und versuchten mit den ersten Hilfemaßnahmen der Besatzung zu helfen bis zum Eintreffen der Rettungsstaffel“, so der frühmorgendliche Schreckmoment von Schulz. Auf der folgenden zweiten Prüfung setzte das AVIA racing Team mit einer wiederum super Fahrzeit den Anspruch auf einen vorderen Platz. Aber bereits bei der dritten Tagesprüfung wurden nach mehreren Kilometer die schnelle Fahrt durch das elektronische Schaltsystem  und einem Fehler im Hydraulikblock mit einem festsitzenden dritten Gang gestoppt. Beim anschließenden Service versucht man alle Punkte nochmals zu analysieren und  wechselte dann die Haupthydraulikpumpe, was dann auch ein Schaltvorgang wieder auslöste. Die Fahrt zu den letzten vier Prüfungen wurde aufgenommen, aber bei der Anfahrt zu den Prüfungen ging das Schalten der Gänge mal wieder und dann mal wieder nicht. Trotz der Verunsicherung im Schaltvorgang setzte das Team Schulz/Beinke  auf der folgenden 25 Kilometer Prüfung die vierzehnte beste Zeit. „Bei der nächsten Prüfung hatte ich ein „Aha-Erlebnis“, mit dem sechsten Gang ausgedreht flogen wir auf einen Abzweig zu, durch das blockieren des Ganges musste ich mit Bremse und viel Fahrgeschick meinen Citroen DS 3 um die Ecke zaubern“, so der Funkspruch von Melanie an den Service.  Die restlichen zwei Wertungsprüfungen wurden und mussten leider mit diesem Problem abgewickelt werden.

„Am Ziel einer „Berg und Talfahrt“ der Gefühle hat das Fahren nicht so richtig Spaß gemacht, haben aber durch das auftretende technische Probleme mit einer super Servicegruppe vieles auf der technischen Seite gelernt. Auch solche Phasen gehören dazu, das ist Motorsport, und schauen nach vorne zur nächsten Rallye Niedersachsen 8.-9. September und wollen wieder an die Spitze anknüpfen.

Beim 5. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft in Lübbecke/Ostwestfalen belegte das AVIA racing Team Schulz/Beinke Gesamtrang elf und den dritten Platz in der Wertung der nicht allradangetriebenen Fahrzeuge von insgesamt über 90 Rallyeteams, darunter auch Teilnehmer aus den benachbarten Länder.

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    Rallye Stemweder Berg

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    Rallye Stemweder Berg

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    Rallye Stemweder Berg

Mit dem Citroen DS3 R3 ging es für Melanie Schulz vom AC Helfenstein und Copilotin Josefine Beinke auf Zeitenjagt mit Wertungsprüfungen über 140 Kilometern. Darunter schnelle, enge, aber auch teils sehr wellige Straßen mit vielen links / rechts Abzweigen und unterschiedlichsten Asphalt Belägen, die auch besonders am ersten Rallyetag Bestandteil von den fünf zu fahrenden Prüfungen waren. „Mit den vielen Abzweigen waren diese Prüfungen nicht ganz unser Ding, freuen uns aber auf die Samstagsprüfungen mit den anspruchsvolleren Strecken im Wiehengebirge“ so der Kommentar vom AVIA Team.

Am frühen Samstagmorgen wurde die „Hatz“ auf zehn Wertungsprüfungen gestartet. Mit einer guten Motivation und guter Laune startete das Team Schulz/Beinke vom 18. Gesamtplatz was auch dann die Grundlage zu einer fulminanten Aufholjagd bedeutete. Wie bereits schon angekündigt waren diese Prüfungen wie maßgeschneidert für das Team, was dann auch auf der Stoppuhr mehr als ersichtlich war. Nur minimale Abstände im Sekundenbereich zu den Führenden, bei über 10 Kilometer langen Prüfungen waren für die männliche Konkurrenz sehr beeindruckend. Ohne große Hektik verlief auch der Zwischenservice. Mit begeisternde Aussage von Melanie Schulz:„ Bei den schnellen Passagen auf den Kreisstraßen bergauf und bergab im Wald, muss man voll konzentriert zu Werke gehen, um auch die verdeckten Abzweige und Kurven optimal zu erwischen“. Die Jagd nach vorne wurde fortgesetzt, die noch folgenden sechs neuen Prüfungen waren ebenso anspruchsvoll und selektiv. Die Fahrzeiten immer unter den besten fünfzehn Teilnehmern bestätigte eine tolle Tendenz nach oben, was auch der dreizehnte Gesamtplatz in der Zwischenwertung bestätigte. Beim letzten Service musste außer der üblichen Durchsicht das Fahrwerk etwas weicher eingestellt werden, da die letzte sehr schnelle Prüfung auf welligem und rutschigem Untergrund gefahren wurde. Mit zwei „Aha“ Erlebnisse, nach schneller Anfahrt wurden die Bremspunkte zu den folgenden Abzweige etwas optimistisch ausgewählt. „Aber Ende gut, alles gut“ so der Funkspruch von Co Josy Beinke ans Serviceteam.

 

Beim Samstagabendlichen Zieleinlauf war das Team mehr als glücklich, mit 7,2 Sekunden Vorsprung noch den dritten Podest Platz gesichert zu haben. „ Eine sehr abwechslungsreiche und anspruchsvolle Rallye mit vielen Ortsdurchfahrten, die oft mit Randsteine gespickt waren, verlangte einen guten Aufschrieb, sowie Mut auf der Bremse um vorne dabei zu sein“ so das überglückliche Damen Duo Schulz/Beinke im Ziel. Mit dem elften Gesamtrang und dem Podiumsplatz in der 2 WD Wertung sind wir sehr zufrieden und freuen uns heute schon zur Rallye Thüringen.

Beim vierten Lauf um die Deutsche Rallyemeisterschaft im Rahmen der Sachsen Rallye rund um Zwickau, bestätigte Melanie Schulz und Co-Pilotin Josy Beinke vom Avia racing Team ihre steigende Form und fuhren bei rund 100 Rallyeteams auf den 14. Gesamtplatz. Das Rallyezentrum in der Stadtmitte von Zwickau, sowie die ultraschnellen Wertungsprüfungen auf gemischten Untergrund sind die besonderen Merkmale dieser Sachsen Rallye.

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    Sachsen Rallye

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    Sachsen Rallye

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    Sachsen Rallye

Bereits am Freitagabend warteten vier Bestzeitprüfungen über 38 Kilometer auf das Team vom AC-Helfenstein, darunter auch der bekannte Stadtrundkurs in Zwickau. Mehr als 10000 Zuschauer verfolgten die Zeitenjagd auf den gesperrten Bundes- und Stadtzubringerstraßen bei Nacht. Schulz bestätigte sich als „schnellste Rallyefahrerin Deutschlands“ mit der zweitbesten Zeit in der Klasse und zeigt, dass Sie in der Deutschen Rallyeelite mithalten kann. Mit einem gut erkämpften 16. Platz wurde auch in dieser Reihenfolge Samstag früh gestartet. Auf das Team warteten 100 Kilometer selektive und schnelle Wertungsprüfungen auf Landstraßen und Feld- und Waldwege.“ Bereits zur ersten Prüfung ging ich mit noch etwas kalten Reifen zu optimistisch ans Werk und leistete mir in einer Waldpassage einen Dreher bei dem ich ca. 20 Sekunden Zeit verloren habe“, so Melanie Schulz im Service. Umso erstaunlicher waren dann die folgenden drei Prüfungen, mit super schnellen Zeiten immer unter den besten fünfzehn Teams. Beim letzten Service wurden auf der Vorderachse neue Reifen montiert, um auf den letzten drei Königsprüfungen – zum Teil über 27 Kilometer Länge – voll zu attackieren. Dadurch konnten wir hauchdünn an die Zeiten der “Top Ten” anknüpfen und auf der letzten Power-Stage Prüfung noch einen zusätzlichen Punkt erkämpfen. „Dank eines super funktioniertem Serviceteam und einem optimalen vorbereiten Citroen DS3 R3T sind wir mit dem 14. Gesamtplatz und einem 4. Platz in der Klasse sehr zufrieden“, so freuten sich Schulz mit Co Pilotin Beinke: „Wir sind zur nächsten Rallye in Stemwede in der Heimat von Josy Beinke“, um den Weg nach oben fortzusetzen.

Vor den Toren Bremens trafen sich zum dritten Lauf zur Deutschen
Rallyemeisterschaft über 90 Rallyeteams in Sulingen. Mit dabei auch das AVIA
Racing Team Melanie Schulz mit ihrer Copilotin Josy Beinke. Mit über 150 Kilometer
Wertungsprüfungen auf Asphalt und auch vielen Sand und Schotterpassagen war die
Rallye mit vielen Abzweigen und schnellen geradeaus Strecken anspruchsvoll die
Bremspunkte richtig zu setzten.

 

  • Melanie Schulz Sulingen 1

    ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”

  • Melanie Schulz Sulingen 3

    ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”

  • Melanie Schulz Sulingen 2

    ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”

Bereits am Donnerstagabend fing es an zu regnen, was dann die Prüfungen sehr
rutschig machte. Nach der Besichtigung am Freitag wurde am Abend die Rallye mit
drei zufahrenden Prüfungen in der Nacht gestartet. Durch die aufgeweichten Sand
und Schotterwege, sowie den nassen und schmierigen Asphaltstrecken wurde eine
etwas defensivere Fahrweise gewählt. Bei der zweiten Prüfung zeigte sich Melanie
Schulz mit einer super gefahrenen Zeit auf der zwölften Position. Um der Konkurrenz
den Druck etwas zu erhöhen gingen das „Damenduo“ die dritte Prüfung sehr zügig
an, was allerdings am Ende einer schnellen Schotterpassage zu einem Ausflug ins
Gebüsch endetet. Mit fast vier Minuten Zeitverlust war das keine gute Basis für den
Hauptrallyetag am Samstag.
Nach einer trotzdem erholsamen Nachtruhe wurde Samstagfrüh hochmotiviert, mit
dem Blick nach vorne, unter die Räder genommen. Mit den zwei zufahrenden
„Königsprüfungen“ auf dem ehemaligen IVG Militärgelände in der Nähe von Sulingen
wurden mit über fünfzig Kilometer Länge ein der große Teil der Rallye auf einer
anspruchsvollen Strecke gefahren. Wer bei dieser Prüfung Topzeiten fährt und dabei
ohne Schäden aus dem Streckenlabyrinth der vielen Wälder heraus kam, kann sich
unter den besten Fahrern in der deutschen Rallyeszene einreihen. „ Mit unseren
gefahrenen Zeiten unter den zwanzig Besten sind wir wieder gut bei der Musik“, so
Melanie Schulz beim Service. Die noch folgenden Prüfungen waren geographisch
bedingt nur von langen Geraden und folgenden rechtwinkligen Abzweigen geprägt,
was letztendlich nur über die rechtzeitigen Bremspunkte entschieden wurden. Am
Ziel der Kommentar von Schulz und Beinke: „ Es liegt eine spannende, turbulente
und nicht ganz knitterfreie Rallye hinter uns. Die sehr guten Fahrzeiten bei den
Wertungsprüfungen zeigen aber, dass mit uns beim nächsten Lauf der Sachsen
Rallye zur Deutschen Meisterschaft in Zwickau zu rechnen ist“. Durch den
Ausrutscher am Freitag wurde der dritte Platz in der 2 WD Wertung verpasst, aber
durch eine fulminate Aufholjagd am Samstag wurde mit dem sechsten Platz und dem
23. Platz in der Gesamtwertung noch ein zufriedenes Ergebnis erzielt.

Zum zweiten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft trafen sich fast neunzig Rallyeteams im hessischen Schlitz zur ADAC Hessen Rallye Vogelsberg. Hochmotiviert nahm das AVIA racing Team Schulz/Beinke die Herausforderung an, mit zwölf Wertungsprüfungen mit 135 km Länge und mit einem fast 30 % Schotteranteil, ist das die einzige Rallye mit diesem hohen Schotteranteil im DRM Kalender.

Der Auftakt begann mit vier Wertungsprüfungen am Freitagabend, einem Zuschauerrundkurs bei tausenden Fans und einer Sprintprüfung mit 50 % Schotter. Das Team absolvierte ohne größere Fehler die vier Wertungsprüfungen und somit war es ein guter Einstieg für die folgenden acht Samstagsprüfungen.

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    ADAC Hessen Rallye Vogelsberg

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    ADAC Hessen Rallye Vogelsberg

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    ADAC Hessen Rallye Vogelsberg

Der Auftakt begann mit vier Wertungsprüfungen am Freitagabend, einem Zuschauerrundkurs bei tausenden Fans und einer Sprintprüfung mit 50 % Schotter. Das Team absolvierte ohne größere Fehler die vier Wertungsprüfungen und somit war es ein guter Einstieg für die folgenden acht Samstagsprüfungen.

Mit guten Zeiten auch bei den vier Prüfungen am Samstagmorgen bestätigte sich der Aufwärtstrend und Platzierung unter den besten zwanzig Rallyeteams. Das Gefühl zum Auto wurde immer besser und bestätigte sich auch mit einem guten Fahrrhythmus. Aber die Befürchtung einer anschleichenden Grippe hatte sich für Schulz eher verschlechtert. „Trotz diesem Handicap habe ich bei den ersten langen Prüfungen am Samstag alles gegeben“, so Schulz beim ersten Service.

Am Samstagnachmittag ging das Team hochkonzentriert und motiviert an die letzten vier Prüfungen. Doch leider bei der vorletzten Prüfung „Niederaula“ kam es dazu zu einem Verbremser, was einen Zeitverlust von ca. 10 Sekunden einbrach. „Der Nachmittag wurde sehr anstrengend für mich, da durch die Hitze im Auto das Fieber stieg und auch die Konzentration nachließ. Trotzdem haben wir um jeden Kilometer gekämpft.“ so Schulz im Ziel.

Dennoch konnte das Team zeigen, dass der Speed da ist und bei den kommenden Einsätzen in der Deutschen Rallye Meisterschaft zu rechnen ist.

Das Ziel in der 2WD DRM mit Kampf um das Podium bleibt oberste Priorität und wird mit der passenden Vorbereitung zur ADAC Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue die weiterhin positive Tendenz unterstreichen.

Am Ende belegte das AVIA racing Team den 17. Gesamtplatz und den 5. Platz in der 2WD Wertung.

Bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres konnte die Rallyepilotin Melanie Schulz erste Lorbeeren für die erfolgreiche und fulminante Rallyesaison des vergangenen Jahres ernten. Mit großer Freude erhielt Melanie die Nachricht, dass Sie in den Kader der FIA Women in Motorsport aufgenommen wird. “Melanie hat in ihrer Rallye Karriere mit ihrem DS3 R3T in Deutschland vielversprechendes gezeigt und blickt in Richtung FIA European Rally Championship“, sagt Michèle Mouton, Präsidentin der FIA Women in Motorsport Kommission. „Wir werden den Fortschritt mit Interesse verfolgen und sind glücklich, dass Sie uns hilft das Thema Frauen in diesem Sport zu promoten und mehr für Frauen zu begeistern. Wir wünschen ihr viel Erfolg in der kommenden Saison.” „Das ist eine Ehre für mich und ich bin stolz, dass Logo der FIA Women in Motorsport in dieser Saison tragen zu dürfen. Ich habe mich über den Kontakt mit der ehemaligen Audi Werkspilotin und eines meiner Vorbilder Michèle Mouton sehr gefreut und möchte auch 2017 zeigen, dass mit mir zu rechnen ist“ so Melanie Schulz.

Mit AVIA racing in die Saison 2017

Die erfolgreiche und sympathische Partnerschaft von AVIA Deutschland und Melanie Schulz wird auch 2017 fortgeführt und geht somit in die 5. Rallyesaison. In der Planung für die Saison steht, mit ihrem Citroen DS3 R3T, die komplette Deutsche Rallyemeisterschaft auf dem Programm. Ab der zweiten Saisonhälfte möchte sich das Team von AVIA racing auch in der Europa Rallyemeisterschaft mit den internationalen Teams messen und dabei versuchen sich zu etablieren.
Pünktlich zum Saisonstart wird das Team beim 1. DRM Lauf bei der Saarland Pfalz Rallye an den Start gehen und um Meisterschaftspunkte kämpfen.

Mit einem Klassensieg sowie den ersten Platz in der 2 WD-Wertung bei der ADAC 3-Städte Rallye bestätigte Melanie Schulz mit Beifahrerin Jennifer Lerch ihre Leistung im Rahmen der Deutsche Rallyemeisterschaft.

Der Veranstalter ADAC Südbayern präsentierte den über 130 Teilnehmern, darunter auch vielen Teams aus den benachbarten Ländern, elf anspruchsvolle, schnelle und selektive Wertungsprüfungen auf überwiegend Asphaltwegen und 126 Kilometer Streckenlänge.

Bereits am Freitagabend standen vier Nachtprüfungen mit einer Gesamtlänge von 26 Kilometern an. Pünktlich zum Start setzte leichter Regen ein, was es dem Team von AC-Helfenstein nicht leicht machte. Die richtige Reifenwahl war ein entscheidender Faktor für schnelle Zeiten. Bereits aber bei der ersten Prüfung kurz nach dem Start bei einem Abzweig war auf nasser Fahrbahn ein Dreher nicht zu vermeiden, was letztendlich 20 Sekunden Fahrzeit kostete. Aber bereits bei den nachfolgenden Prüfungen wurde der Rhythmus für einen sauberen und schnellen Fahrstil gefunden. „Trotz meinem Fahrfehler bei der ersten Prüfung und kleine technischen Probleme mit dem Schaltvorgang im Citroen R3, sind wir mit dem 29. Platz nach dem ersten Tag sehr zufrieden und werden morgen motiviert agieren“ so Melanie Schulz beim Freitagabend Ziel.

Der Samstag war die eigentliche Herausforderung. Bei einem schönen Herbsttag, auf trockenen Wald, Feld und Kreisstraßen mussten die noch 100 Kilometer auf Bestzeit absolviert werden. Dabei waren die zwei „Königsprüfungen“ mit 27 Kilometer Streckenlänge der Maßstab und mit schnellen Zeiten die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Diese Vorgabe setzte das Team Schulz/Lerch bravourös und profimäßig mit Spitzenzeiten bei allen drei zufahrenden Prüfungen der ersten Etappe um. Die Männerwelt war dann bei anschließenden Service erstaunt, respektierten aber die Leistung des Teams. Beim nochmalige Durchgang auf denselben Prüfungen wurden die schnellen Fahrzeit bestätigt und die Platzierung auf der Tabelle nach vorne gesichert. Die noch anstehenden restlichen Prüfungen wickelten sie mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerkes ab.

  • Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye 1

    Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye

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    Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye

  • Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye Ziel

    Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye

Überglücklich unter Beifall von vielen Fans aus der Rallyeszene wurde die Zieleinfahrt mit einer Sektdusche am Hasslingerhof in Bad Füssing gefeiert. Es war ein furioses Finale für die Pilotinnen vom Avia Racingteam im Citroen R3. Das Damen-Duo erreichte trotz Schaltproblemen neben dem 13. Platz in der Gesamtwertung den 1. Platz in der Division 4, sowie den Tagessieg in der 2WD-Wertung und mit dieser Platzierung wurde der 3. Platz in der 2WD Wertung in der Deutschen Rallyemeisterschaft gesichert. „Ich bin happy und sprachlos angesichts dieses tollen Ergebnisses“, freute sich Melanie Schulz, die im Laufe der Saison mit Teampartnerin Jennifer Lerch eine eindrucksvolle Entwicklung hinlegte und sich unter anderem ja auch den Vizemeister-Titel in der Citroen Racing Trophy sicherte. „Wir haben in der Saison hart gearbeitet, das hat sich ausbezahlt und war perfekt. Danke an mein Team, Sponsoren und alle die mich unterstützt haben“, strahlte Schulz nach dem tollen Ergebnis. „Das Auto passt genau zu meinem Fahrstil und die Teamarbeit ist toll. Ein Sieg bei der letzten Rallye der Saison ist da natürlich noch das i-Tüpfelchen.

Im benachbarten Luxemburg bei der Rallye Luxembourg trafen sich zum letzten Lauf um die Citroen Racing Trophy alle Teams, mit dabei auch Melanie Schulz mit Copilotin Jennifer Lerch. Rechnerisch war für das Damenteam nach vorne alles offen. Durch einen sensationellen zweiten Gesamtrang, hinter Ex-Rallyeprofi Bruno Thiery, sicherte sich das AVIA Racing Team den „Vizemeister“ in der Citroen Racing Trophy R3 2016.

Mit etwas Wehmut musste das „Schwabenduo“ die Absage ihrer Heimrallye Baden Württemberg hinnehmen. Als Ersatz diente die Rallye Luxemburg, bei der ersten internationalen Rallye traf man auf harte Konkurrenz aus Luxemburg, Belgien und Frankreich. Ebenso war die Streckenführung am Rande der Ardennen sehr anspruchsvoll. „Schnelle kurvenreiche bergauf und bergab Passagen, überwiegend im Wald und daher auch unübersichtlich sind für mich eine neue aber interessante Herausförderung“ so Melanie Schulz nach der Besichtigungsrunde. Nach einem kleinen „Shakedown“ und einem technische Check am Freitagabend konnte man beruhigt dem Rallyesamstag entgegen sehen.

Frühmorgens bei kalten Temperaturen und Nieselregen war die Teamvorgabe die vor ihnen liegenden 125 Kilometer Wertungsprüfungen bei den ersten zwei Prüfungen sich einzufahren und die Meisterschaftskonkurrenten zu beobachten. Mehrmals musste die erste Prüfung wegen Unfälle unterbrochen werden, mit einer respektablen Fahrzeit unter den Top Zwanzig war Schulz/Lerch mit bei der „Musik“ und konnten somit ihre weitere Gangart für den noch langen Rallyetag bestimmen. Bereits nach dem ersten Service trockneten die Strecken ab und man sah auch gelegentlich die Sonne. Nach dem Wechsel der weichen auf harte Reifen und die Anpassung des Fahrwerksetups war der Grundstein für eine fulminante Fahr nichts mehr im Weg.

  • Melanie Schulz – Rallye Luxemburg Ziel

    Melanie Schulz – Rallye Luxemburg

  • Melanie Schulz – Rallye Luxemburg

    Melanie Schulz – Rallye Luxemburg

  • Melanie Schulz – Rallye Luxemburg DS3

    Melanie Schulz – Rallye Luxemburg

Mit immer guten Fahrzeiten bis unter die fünfzehn besten Teams darunter auch ein WRC Fahrzeug und viele R5 Rallyefahrzeuge erzeugten bei der männlichen Konkurrenz große und gläserne Gesichtsausdrücke. Bereits beim zweiten Mittagsservice war die Begeisterung von Schulz und Lerch ins Gesicht geschrieben, „Die Prüfungen sind für uns wie maßgeschneidert, wir haben mit unserem Setup sofort den richtigen Rhythmus gefunden“ so die Bestätigung von Melanie Schulz.

Vor dem letzten Service gab es noch etwas Aufregung, da der Motor nicht mehr richtig lief. Nach kurzer Pause im Regrouping startete der Motor wieder und man schaffte den Weg zum Service. Eine nicht mehr regelmäßige Benzindruckregelung war der Auslöser, was aber in Kürze der Zeit nicht mehr getauscht werden konnte. Die letzten zwei Prüfungen wurde unter hohem Puls von Team und Service, aber mit einer souveränen und Fahrt abgewickelt was dann nach der Zieldurchfahrt gefeiert wurde. Grund dafür war durch eine fehlerfreie und schnellen Fahrt der dreizehnte Platz bei diesem Starterfeld und einen mehr als verdienten „Vizemeistertitel“ in der Citroen Racing Trophy.

Beim vorletzten Wertungslauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft (DRM) bei der Rallye Niedersachsen trafen sich alle Top-Teams in Osterode, um wertvolle Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Mit dabei auch das Team vom AVIA racing Team Melanie Schulz und Beifahrerin Jennifer Lerch.

Das Damen-Team wollte sich beim Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft mit den besten Teams aus Deutschland und den benachbarten Ländern messen. Mit einem hervorragenden 11. Gesamtplatz gelang diese Vorhaben mit Erfolg. Neben Abstimmungsarbeiten am Setup des Citroen R3 nutzten sie den Lauf als Test für den Finallauf, nach der Absage der Rallye Baden Württemberg“ zum letzten Citroen Trophy Lauf in Luxembourg.
Der Veranstalter hatte sich sehr bemüht, neben geografisch bedingt vielen langen Geraden auch kurvige und abwechslungsreiche Rallyepisten anzubieten. Nach der Besichtigungsrunde stand für Melanie und Jennifer fest, dass die zu fahrenden 13 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von über 130 Kilometer, darunter 10 Kilometer schöne Schotterpiste, eine anspruchsvolle Rallye sein würde.

  • Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen Podium

    Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen

  • Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen gravel

    Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen

  • Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen schotter

    Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen

Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es mit einem technisch gut vorbereiteten Fahrzeug motiviert in die Freitagabendsektion. Trotz überhitzten Vorderreifen konnte der Abend unter den besten zwanzig Teams beendet werden, allerdings musste für den langen Rallyetag am Samstag kleinere Fahrwerksveränderungen gemacht werden. Bereits bei den ersten Prüfungen am frühen Samstagmorgen war eine deutliche Verbesserung des Setups spürbar. Was dann auch beim ersten Service am grinsenden Gesichtsausdruck von Melanie Schulz ersichtlich war. „Ein geniales Fahrgefühl mit relativ wenig durchdrehenden Rädern ist selbst auf den mit Split in den Kurven übersäten Strecke sehr gut zu fahren“. So der Kommentar des Teams. Die Nachmittagsetappe bewegte sich am Rande des schönen Harz wo auch letztendlich mehr anspruchsvollere und selektivere Prüfungen gefahren wurden. Nicht von ungefähr wurden dann in diesen Prüfungen eine wesentliche Verbesserung der Fahrzeiten registriert, was dann bei der letzten Prüfung mit einer zehntschnellsten Zeit bestätigt wurde.

Ohne Fehler mit einer astreinen Vorstellung präsentierte sich Melanie Schulz bei der Niedersachsen Rallye und freute sich mit Copilotin Jennifer Lerch über eine gelungene Vorbereitung zum Finale in Luxembourg in drei Wochen. Hätte die Streckencharakteristik mehr Kurven und unübersichtliche Stellen aufgewiesen, wären sicherlich noch schnellere Fahrzeiten drin gewesen. Neben dem elften Gesamtplatz belegten sie den 4. Platz in der Klasse der nicht Allrad Fahrzeuge.