Beim 5. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft in Lübbecke/Ostwestfalen belegte das AVIA racing Team Schulz/Beinke Gesamtrang elf und den dritten Platz in der Wertung der nicht allradangetriebenen Fahrzeuge von insgesamt über 90 Rallyeteams, darunter auch Teilnehmer aus den benachbarten Länder.

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    Rallye Stemweder Berg

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    Rallye Stemweder Berg

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    Rallye Stemweder Berg

Mit dem Citroen DS3 R3 ging es für Melanie Schulz vom AC Helfenstein und Copilotin Josefine Beinke auf Zeitenjagt mit Wertungsprüfungen über 140 Kilometern. Darunter schnelle, enge, aber auch teils sehr wellige Straßen mit vielen links / rechts Abzweigen und unterschiedlichsten Asphalt Belägen, die auch besonders am ersten Rallyetag Bestandteil von den fünf zu fahrenden Prüfungen waren. „Mit den vielen Abzweigen waren diese Prüfungen nicht ganz unser Ding, freuen uns aber auf die Samstagsprüfungen mit den anspruchsvolleren Strecken im Wiehengebirge“ so der Kommentar vom AVIA Team.

Am frühen Samstagmorgen wurde die „Hatz“ auf zehn Wertungsprüfungen gestartet. Mit einer guten Motivation und guter Laune startete das Team Schulz/Beinke vom 18. Gesamtplatz was auch dann die Grundlage zu einer fulminanten Aufholjagd bedeutete. Wie bereits schon angekündigt waren diese Prüfungen wie maßgeschneidert für das Team, was dann auch auf der Stoppuhr mehr als ersichtlich war. Nur minimale Abstände im Sekundenbereich zu den Führenden, bei über 10 Kilometer langen Prüfungen waren für die männliche Konkurrenz sehr beeindruckend. Ohne große Hektik verlief auch der Zwischenservice. Mit begeisternde Aussage von Melanie Schulz:„ Bei den schnellen Passagen auf den Kreisstraßen bergauf und bergab im Wald, muss man voll konzentriert zu Werke gehen, um auch die verdeckten Abzweige und Kurven optimal zu erwischen“. Die Jagd nach vorne wurde fortgesetzt, die noch folgenden sechs neuen Prüfungen waren ebenso anspruchsvoll und selektiv. Die Fahrzeiten immer unter den besten fünfzehn Teilnehmern bestätigte eine tolle Tendenz nach oben, was auch der dreizehnte Gesamtplatz in der Zwischenwertung bestätigte. Beim letzten Service musste außer der üblichen Durchsicht das Fahrwerk etwas weicher eingestellt werden, da die letzte sehr schnelle Prüfung auf welligem und rutschigem Untergrund gefahren wurde. Mit zwei „Aha“ Erlebnisse, nach schneller Anfahrt wurden die Bremspunkte zu den folgenden Abzweige etwas optimistisch ausgewählt. „Aber Ende gut, alles gut“ so der Funkspruch von Co Josy Beinke ans Serviceteam.

 

Beim Samstagabendlichen Zieleinlauf war das Team mehr als glücklich, mit 7,2 Sekunden Vorsprung noch den dritten Podest Platz gesichert zu haben. „ Eine sehr abwechslungsreiche und anspruchsvolle Rallye mit vielen Ortsdurchfahrten, die oft mit Randsteine gespickt waren, verlangte einen guten Aufschrieb, sowie Mut auf der Bremse um vorne dabei zu sein“ so das überglückliche Damen Duo Schulz/Beinke im Ziel. Mit dem elften Gesamtrang und dem Podiumsplatz in der 2 WD Wertung sind wir sehr zufrieden und freuen uns heute schon zur Rallye Thüringen.

Beim vierten Lauf um die Deutsche Rallyemeisterschaft im Rahmen der Sachsen Rallye rund um Zwickau, bestätigte Melanie Schulz und Co-Pilotin Josy Beinke vom Avia racing Team ihre steigende Form und fuhren bei rund 100 Rallyeteams auf den 14. Gesamtplatz. Das Rallyezentrum in der Stadtmitte von Zwickau, sowie die ultraschnellen Wertungsprüfungen auf gemischten Untergrund sind die besonderen Merkmale dieser Sachsen Rallye.

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    Sachsen Rallye

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    Sachsen Rallye

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    Sachsen Rallye

Bereits am Freitagabend warteten vier Bestzeitprüfungen über 38 Kilometer auf das Team vom AC-Helfenstein, darunter auch der bekannte Stadtrundkurs in Zwickau. Mehr als 10000 Zuschauer verfolgten die Zeitenjagd auf den gesperrten Bundes- und Stadtzubringerstraßen bei Nacht. Schulz bestätigte sich als „schnellste Rallyefahrerin Deutschlands“ mit der zweitbesten Zeit in der Klasse und zeigt, dass Sie in der Deutschen Rallyeelite mithalten kann. Mit einem gut erkämpften 16. Platz wurde auch in dieser Reihenfolge Samstag früh gestartet. Auf das Team warteten 100 Kilometer selektive und schnelle Wertungsprüfungen auf Landstraßen und Feld- und Waldwege.“ Bereits zur ersten Prüfung ging ich mit noch etwas kalten Reifen zu optimistisch ans Werk und leistete mir in einer Waldpassage einen Dreher bei dem ich ca. 20 Sekunden Zeit verloren habe“, so Melanie Schulz im Service. Umso erstaunlicher waren dann die folgenden drei Prüfungen, mit super schnellen Zeiten immer unter den besten fünfzehn Teams. Beim letzten Service wurden auf der Vorderachse neue Reifen montiert, um auf den letzten drei Königsprüfungen – zum Teil über 27 Kilometer Länge – voll zu attackieren. Dadurch konnten wir hauchdünn an die Zeiten der “Top Ten” anknüpfen und auf der letzten Power-Stage Prüfung noch einen zusätzlichen Punkt erkämpfen. „Dank eines super funktioniertem Serviceteam und einem optimalen vorbereiten Citroen DS3 R3T sind wir mit dem 14. Gesamtplatz und einem 4. Platz in der Klasse sehr zufrieden“, so freuten sich Schulz mit Co Pilotin Beinke: „Wir sind zur nächsten Rallye in Stemwede in der Heimat von Josy Beinke“, um den Weg nach oben fortzusetzen.

Vor den Toren Bremens trafen sich zum dritten Lauf zur Deutschen
Rallyemeisterschaft über 90 Rallyeteams in Sulingen. Mit dabei auch das AVIA
Racing Team Melanie Schulz mit ihrer Copilotin Josy Beinke. Mit über 150 Kilometer
Wertungsprüfungen auf Asphalt und auch vielen Sand und Schotterpassagen war die
Rallye mit vielen Abzweigen und schnellen geradeaus Strecken anspruchsvoll die
Bremspunkte richtig zu setzten.

 

  • Melanie Schulz Sulingen 1

    ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”

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    ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”

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    ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”

Bereits am Donnerstagabend fing es an zu regnen, was dann die Prüfungen sehr
rutschig machte. Nach der Besichtigung am Freitag wurde am Abend die Rallye mit
drei zufahrenden Prüfungen in der Nacht gestartet. Durch die aufgeweichten Sand
und Schotterwege, sowie den nassen und schmierigen Asphaltstrecken wurde eine
etwas defensivere Fahrweise gewählt. Bei der zweiten Prüfung zeigte sich Melanie
Schulz mit einer super gefahrenen Zeit auf der zwölften Position. Um der Konkurrenz
den Druck etwas zu erhöhen gingen das „Damenduo“ die dritte Prüfung sehr zügig
an, was allerdings am Ende einer schnellen Schotterpassage zu einem Ausflug ins
Gebüsch endetet. Mit fast vier Minuten Zeitverlust war das keine gute Basis für den
Hauptrallyetag am Samstag.
Nach einer trotzdem erholsamen Nachtruhe wurde Samstagfrüh hochmotiviert, mit
dem Blick nach vorne, unter die Räder genommen. Mit den zwei zufahrenden
„Königsprüfungen“ auf dem ehemaligen IVG Militärgelände in der Nähe von Sulingen
wurden mit über fünfzig Kilometer Länge ein der große Teil der Rallye auf einer
anspruchsvollen Strecke gefahren. Wer bei dieser Prüfung Topzeiten fährt und dabei
ohne Schäden aus dem Streckenlabyrinth der vielen Wälder heraus kam, kann sich
unter den besten Fahrern in der deutschen Rallyeszene einreihen. „ Mit unseren
gefahrenen Zeiten unter den zwanzig Besten sind wir wieder gut bei der Musik“, so
Melanie Schulz beim Service. Die noch folgenden Prüfungen waren geographisch
bedingt nur von langen Geraden und folgenden rechtwinkligen Abzweigen geprägt,
was letztendlich nur über die rechtzeitigen Bremspunkte entschieden wurden. Am
Ziel der Kommentar von Schulz und Beinke: „ Es liegt eine spannende, turbulente
und nicht ganz knitterfreie Rallye hinter uns. Die sehr guten Fahrzeiten bei den
Wertungsprüfungen zeigen aber, dass mit uns beim nächsten Lauf der Sachsen
Rallye zur Deutschen Meisterschaft in Zwickau zu rechnen ist“. Durch den
Ausrutscher am Freitag wurde der dritte Platz in der 2 WD Wertung verpasst, aber
durch eine fulminate Aufholjagd am Samstag wurde mit dem sechsten Platz und dem
23. Platz in der Gesamtwertung noch ein zufriedenes Ergebnis erzielt.

Zum zweiten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft trafen sich fast neunzig Rallyeteams im hessischen Schlitz zur ADAC Hessen Rallye Vogelsberg. Hochmotiviert nahm das AVIA racing Team Schulz/Beinke die Herausforderung an, mit zwölf Wertungsprüfungen mit 135 km Länge und mit einem fast 30 % Schotteranteil, ist das die einzige Rallye mit diesem hohen Schotteranteil im DRM Kalender.

Der Auftakt begann mit vier Wertungsprüfungen am Freitagabend, einem Zuschauerrundkurs bei tausenden Fans und einer Sprintprüfung mit 50 % Schotter. Das Team absolvierte ohne größere Fehler die vier Wertungsprüfungen und somit war es ein guter Einstieg für die folgenden acht Samstagsprüfungen.

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    ADAC Hessen Rallye Vogelsberg

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    ADAC Hessen Rallye Vogelsberg

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    ADAC Hessen Rallye Vogelsberg

Der Auftakt begann mit vier Wertungsprüfungen am Freitagabend, einem Zuschauerrundkurs bei tausenden Fans und einer Sprintprüfung mit 50 % Schotter. Das Team absolvierte ohne größere Fehler die vier Wertungsprüfungen und somit war es ein guter Einstieg für die folgenden acht Samstagsprüfungen.

Mit guten Zeiten auch bei den vier Prüfungen am Samstagmorgen bestätigte sich der Aufwärtstrend und Platzierung unter den besten zwanzig Rallyeteams. Das Gefühl zum Auto wurde immer besser und bestätigte sich auch mit einem guten Fahrrhythmus. Aber die Befürchtung einer anschleichenden Grippe hatte sich für Schulz eher verschlechtert. „Trotz diesem Handicap habe ich bei den ersten langen Prüfungen am Samstag alles gegeben“, so Schulz beim ersten Service.

Am Samstagnachmittag ging das Team hochkonzentriert und motiviert an die letzten vier Prüfungen. Doch leider bei der vorletzten Prüfung „Niederaula“ kam es dazu zu einem Verbremser, was einen Zeitverlust von ca. 10 Sekunden einbrach. „Der Nachmittag wurde sehr anstrengend für mich, da durch die Hitze im Auto das Fieber stieg und auch die Konzentration nachließ. Trotzdem haben wir um jeden Kilometer gekämpft.“ so Schulz im Ziel.

Dennoch konnte das Team zeigen, dass der Speed da ist und bei den kommenden Einsätzen in der Deutschen Rallye Meisterschaft zu rechnen ist.

Das Ziel in der 2WD DRM mit Kampf um das Podium bleibt oberste Priorität und wird mit der passenden Vorbereitung zur ADAC Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue die weiterhin positive Tendenz unterstreichen.

Am Ende belegte das AVIA racing Team den 17. Gesamtplatz und den 5. Platz in der 2WD Wertung.

Unter schwierigen Bedingungen absolvierte das AVIA racing Team Melanie Schulz mit Copilotin Nicole Holzer einen erfolgreichen Testlauf. Der Wetterumschwung verwandelte die Feld- und Waldwege zu rutschigen Strecken, was aber letztendlich zu einem Klassensieg und einem guten zehnten Gesamtplatz reichte.

Beim benachbarten Motorsport Club Ulm fand am vergangenen Samstag die 18. Rallye Ulm statt. Mit dabei auch die Drackensteinerin Melanie Schulz und Beifahrerin Nicol Holzer, die ihre Stammcopilotin Josefine Beinke ersetzte. Das AVIA racing Team versuchte mit neuem Setup auf die alte Spur zu finden. „Leider dürfen wir bei einer solchen regionalen Rallye unsere gewohnten Sportreifen nicht fahren und müssen auf handelsüblichen Sommerreifen die geballte Leistung des Citroen DS 3 auf die Straße bringen“, so Melanie Schulz vor dem Start in Ulm. Mit drei aus den letzten Jahren bekannten Prüfungen, die zweimal gefahren wurden, waren selektiv und anspruchsvoll auf den 100 Prozent Asphaltwegen. Zum Start auf der ersten Prüfung versetzte ein Regenguss die Straßen zu kleinen Rutschpartien, aber hier zeigte, dass der Fahrstiel und das verbesserte Setup gut passte, was auch die viertbeste Fahrzeit unter den über sechzig Teilnehmer bedeutete. Nach dem ersten Durchgang fand sich das Rallyeteam auf dem achten Gesamtplatz. Nach einer Pause von einer Stunde wurde der zweite Durchgang gestartet. Leider zum Nachteil für Schulz, wurde der Regen weniger und die Streckenverhältnisse trockneten fast ab. Da die Konkurrenz alle speziell bereift auf Semislick Reifen fuhren und somit gegenüber der „Serienbereifung“ des Citroen-Teams klar im Vorteil waren, gelang es Schulz/Holzer sich noch unter den vorderen Plätzen zu behaupten. Zur letzten Prüfung wechselte das Damenteam auf die Vorderachse die mitgenommenen zwei Ersatzräder, die etwas mehr Grip auf die Straßen brachten, was auch bei dieser Zehn Kilometer langen Prüfung die neuntschnellste Zeit noch sicherte.

Nach der Zieldurchfahrt wertete Melanie Schulz den Testlauf als gelungen: „ Wir konnten einiges in der Feineinstellung des Fahrwerkes, in Verbindung mit unterschiedlichem Reifenluftdruck und auf der letzten Prüfung mit einer sehr illustrierte Reifenkombination einiges testen, mit dem zehnten Platz in der Gesamtwertung sind wir dadurch trotzdem glücklich“. Zum zweiten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft am 7./8. April zur Hessen Rallye ist das Team somit gut gerüstet

Zum Start in die neue Rallyesaison bei der ADAC Saarland Rallye hatte Melanie Schulz mit ihrer neuen Co-Pilotin Josefine Beinke beim Debüt mit ihrem stärkeren Citroen R3 einen holprigen Start. Belegte aber in ihrer starkbesetzten Klasse einen noch zufriedenen 5. Platz.
Zum Auftakt der Deutschen Rallyemeisterschaft trafen sich nicht nur die besten, sondern auch ein PS-starkes Teilnehmerfeld in St. Wendel zum Start der Saarland Rallye, darunter das Avia Racing Team Melanie Schulz und Josefine Beinke.
Bei beständiger Wetterlage, aber trotzdem sehr schmierigen Streckenverhältnisse, konnte man auf einem vom letzten Jahr erarbeiteten Setup das neue, leistungsstärkere Fahrzeug einstellen. Aber bereits bei der ersten Etappe am Freitagabend kamen Kopfzerbrechen beim Fahrer und Serviceteam auf. Ein unruhiges Fahrverhalten verlangte im nächtlichen Service eine komplette neue Fahrwerkseinstellung. „Da wir durch den Umbau des Fahrzeuges zeitlich keine Testmöglichkeiten hatten, war dies der erste Eindruck in Kombination Fahrzeugleistung und Setup, wir hoffen, dass mit dem Umbau am Samstag alles besser wird“, so Melanie Schulz nach der Freitagsetappe.
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    ADAC Saarland Pfalz Rallye

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    ADAC Saarland Pfalz Rallye

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    ADAC Saarland Pfalz Rallye


Mit etwas mulmigem Gefühl verbrachte man die Nachtruhe bis zum Start der Samstagsetappe. Die noch anstehenden Prüfungen mit überwiegend Asphalt, aber immer noch sehr rutschigen Kurven war mit der „Königsprüfung Windpark“ mit 26 Kilometer, die zweimal gefahren wurde, auch die anspruchsvollste. Hier zeigte sich, dass sich der Umbau des Fahrwerks sehr positiv auf das Setup und ein ruhigeres Fahrverhalten gelohnt hatte. Die Fahrzeiten unter den ersten drei der Klassenspitze bestätigte den verbesserten Fahrrhythmus. In den noch anstehenden schnellen Asphaltprüfungen verbesserte Schulz ihre Zeiten, allerdings wurde bei der bekannten Prüfung „Bosenberg“ durch einen Dreher beim anbremsen einer langen Kurve, die sich sofort in eine Kehre verlief, zum Verhängnis.
„Durch den Zeitenverlust am Freitag und der besagte Dreher am Samstag verloren wir einen sicheren dritten Platz in der Klasse. Wir müssen noch Kleinigkeiten am Fahrwerk ändern um dann bei der nächsten Rallye in Hessen vorne dabei zu sein“ so das Fahrerduo Schulz/Beinke im Ziel.
Am Ende belegte das AVIA Racing Team den 24. Gesamtplatz, den 5. Platz in der Klasse und sicherte sich noch Punkte für den 6. Platz in der 2WD Wertung.

Bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres konnte die Rallyepilotin Melanie Schulz erste Lorbeeren für die erfolgreiche und fulminante Rallyesaison des vergangenen Jahres ernten. Mit großer Freude erhielt Melanie die Nachricht, dass Sie in den Kader der FIA Women in Motorsport aufgenommen wird. “Melanie hat in ihrer Rallye Karriere mit ihrem DS3 R3T in Deutschland vielversprechendes gezeigt und blickt in Richtung FIA European Rally Championship“, sagt Michèle Mouton, Präsidentin der FIA Women in Motorsport Kommission. „Wir werden den Fortschritt mit Interesse verfolgen und sind glücklich, dass Sie uns hilft das Thema Frauen in diesem Sport zu promoten und mehr für Frauen zu begeistern. Wir wünschen ihr viel Erfolg in der kommenden Saison.” „Das ist eine Ehre für mich und ich bin stolz, dass Logo der FIA Women in Motorsport in dieser Saison tragen zu dürfen. Ich habe mich über den Kontakt mit der ehemaligen Audi Werkspilotin und eines meiner Vorbilder Michèle Mouton sehr gefreut und möchte auch 2017 zeigen, dass mit mir zu rechnen ist“ so Melanie Schulz.

Mit AVIA racing in die Saison 2017

Die erfolgreiche und sympathische Partnerschaft von AVIA Deutschland und Melanie Schulz wird auch 2017 fortgeführt und geht somit in die 5. Rallyesaison. In der Planung für die Saison steht, mit ihrem Citroen DS3 R3T, die komplette Deutsche Rallyemeisterschaft auf dem Programm. Ab der zweiten Saisonhälfte möchte sich das Team von AVIA racing auch in der Europa Rallyemeisterschaft mit den internationalen Teams messen und dabei versuchen sich zu etablieren.
Pünktlich zum Saisonstart wird das Team beim 1. DRM Lauf bei der Saarland Pfalz Rallye an den Start gehen und um Meisterschaftspunkte kämpfen.

Mit einem Klassensieg sowie den ersten Platz in der 2 WD-Wertung bei der ADAC 3-Städte Rallye bestätigte Melanie Schulz mit Beifahrerin Jennifer Lerch ihre Leistung im Rahmen der Deutsche Rallyemeisterschaft.

Der Veranstalter ADAC Südbayern präsentierte den über 130 Teilnehmern, darunter auch vielen Teams aus den benachbarten Ländern, elf anspruchsvolle, schnelle und selektive Wertungsprüfungen auf überwiegend Asphaltwegen und 126 Kilometer Streckenlänge.

Bereits am Freitagabend standen vier Nachtprüfungen mit einer Gesamtlänge von 26 Kilometern an. Pünktlich zum Start setzte leichter Regen ein, was es dem Team von AC-Helfenstein nicht leicht machte. Die richtige Reifenwahl war ein entscheidender Faktor für schnelle Zeiten. Bereits aber bei der ersten Prüfung kurz nach dem Start bei einem Abzweig war auf nasser Fahrbahn ein Dreher nicht zu vermeiden, was letztendlich 20 Sekunden Fahrzeit kostete. Aber bereits bei den nachfolgenden Prüfungen wurde der Rhythmus für einen sauberen und schnellen Fahrstil gefunden. „Trotz meinem Fahrfehler bei der ersten Prüfung und kleine technischen Probleme mit dem Schaltvorgang im Citroen R3, sind wir mit dem 29. Platz nach dem ersten Tag sehr zufrieden und werden morgen motiviert agieren“ so Melanie Schulz beim Freitagabend Ziel.

Der Samstag war die eigentliche Herausforderung. Bei einem schönen Herbsttag, auf trockenen Wald, Feld und Kreisstraßen mussten die noch 100 Kilometer auf Bestzeit absolviert werden. Dabei waren die zwei „Königsprüfungen“ mit 27 Kilometer Streckenlänge der Maßstab und mit schnellen Zeiten die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Diese Vorgabe setzte das Team Schulz/Lerch bravourös und profimäßig mit Spitzenzeiten bei allen drei zufahrenden Prüfungen der ersten Etappe um. Die Männerwelt war dann bei anschließenden Service erstaunt, respektierten aber die Leistung des Teams. Beim nochmalige Durchgang auf denselben Prüfungen wurden die schnellen Fahrzeit bestätigt und die Platzierung auf der Tabelle nach vorne gesichert. Die noch anstehenden restlichen Prüfungen wickelten sie mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerkes ab.

  • Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye 1

    Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye

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    Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye

  • Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye Ziel

    Melanie Schulz – 3 Staedte Rallye

Überglücklich unter Beifall von vielen Fans aus der Rallyeszene wurde die Zieleinfahrt mit einer Sektdusche am Hasslingerhof in Bad Füssing gefeiert. Es war ein furioses Finale für die Pilotinnen vom Avia Racingteam im Citroen R3. Das Damen-Duo erreichte trotz Schaltproblemen neben dem 13. Platz in der Gesamtwertung den 1. Platz in der Division 4, sowie den Tagessieg in der 2WD-Wertung und mit dieser Platzierung wurde der 3. Platz in der 2WD Wertung in der Deutschen Rallyemeisterschaft gesichert. „Ich bin happy und sprachlos angesichts dieses tollen Ergebnisses“, freute sich Melanie Schulz, die im Laufe der Saison mit Teampartnerin Jennifer Lerch eine eindrucksvolle Entwicklung hinlegte und sich unter anderem ja auch den Vizemeister-Titel in der Citroen Racing Trophy sicherte. „Wir haben in der Saison hart gearbeitet, das hat sich ausbezahlt und war perfekt. Danke an mein Team, Sponsoren und alle die mich unterstützt haben“, strahlte Schulz nach dem tollen Ergebnis. „Das Auto passt genau zu meinem Fahrstil und die Teamarbeit ist toll. Ein Sieg bei der letzten Rallye der Saison ist da natürlich noch das i-Tüpfelchen.

Beim vorletzten Wertungslauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft (DRM) bei der Rallye Niedersachsen trafen sich alle Top-Teams in Osterode, um wertvolle Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Mit dabei auch das Team vom AVIA racing Team Melanie Schulz und Beifahrerin Jennifer Lerch.

Das Damen-Team wollte sich beim Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft mit den besten Teams aus Deutschland und den benachbarten Ländern messen. Mit einem hervorragenden 11. Gesamtplatz gelang diese Vorhaben mit Erfolg. Neben Abstimmungsarbeiten am Setup des Citroen R3 nutzten sie den Lauf als Test für den Finallauf, nach der Absage der Rallye Baden Württemberg“ zum letzten Citroen Trophy Lauf in Luxembourg.
Der Veranstalter hatte sich sehr bemüht, neben geografisch bedingt vielen langen Geraden auch kurvige und abwechslungsreiche Rallyepisten anzubieten. Nach der Besichtigungsrunde stand für Melanie und Jennifer fest, dass die zu fahrenden 13 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von über 130 Kilometer, darunter 10 Kilometer schöne Schotterpiste, eine anspruchsvolle Rallye sein würde.

  • Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen Podium

    Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen

  • Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen gravel

    Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen

  • Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen schotter

    Melanie Schulz – Rallye Niedersachsen

Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es mit einem technisch gut vorbereiteten Fahrzeug motiviert in die Freitagabendsektion. Trotz überhitzten Vorderreifen konnte der Abend unter den besten zwanzig Teams beendet werden, allerdings musste für den langen Rallyetag am Samstag kleinere Fahrwerksveränderungen gemacht werden. Bereits bei den ersten Prüfungen am frühen Samstagmorgen war eine deutliche Verbesserung des Setups spürbar. Was dann auch beim ersten Service am grinsenden Gesichtsausdruck von Melanie Schulz ersichtlich war. „Ein geniales Fahrgefühl mit relativ wenig durchdrehenden Rädern ist selbst auf den mit Split in den Kurven übersäten Strecke sehr gut zu fahren“. So der Kommentar des Teams. Die Nachmittagsetappe bewegte sich am Rande des schönen Harz wo auch letztendlich mehr anspruchsvollere und selektivere Prüfungen gefahren wurden. Nicht von ungefähr wurden dann in diesen Prüfungen eine wesentliche Verbesserung der Fahrzeiten registriert, was dann bei der letzten Prüfung mit einer zehntschnellsten Zeit bestätigt wurde.

Ohne Fehler mit einer astreinen Vorstellung präsentierte sich Melanie Schulz bei der Niedersachsen Rallye und freute sich mit Copilotin Jennifer Lerch über eine gelungene Vorbereitung zum Finale in Luxembourg in drei Wochen. Hätte die Streckencharakteristik mehr Kurven und unübersichtliche Stellen aufgewiesen, wären sicherlich noch schnellere Fahrzeiten drin gewesen. Neben dem elften Gesamtplatz belegten sie den 4. Platz in der Klasse der nicht Allrad Fahrzeuge.

Die ADAC Cosmo Rallye Wartburg ist ein Klassiker in Thüringen. Bereits zum 57. Mal zog sie Besucher aus dem ganzen Land an, hunderte Helfer waren im Einsatz, um Eisenach für ein Wochenende lang in ein Motorsport-Mekka zu verwandeln.

Einen eindrucksvollen Auftakt bildete der Showstart am Freitagabend, bei dem die Teilnehmer von einer Rampe auf dem Eisenacher Marktplatz geschickt und von Zuschauern, die teils mit Campingstühlen vor ihren Häusern Position bezogen hatten, begeistert gefeiert wurden. Eine Stimmung, die auch Melanie Schulz, mit Co-Pilotin Jennifer Lerch für das AVIA Racing Rallyeteam am Start, gern nach Thüringen kommen lässt: „Das Ambiente ist enorm bei der Rallye Wartburg, ein geniales Gefühl hier zu fahren“, so Schulz.

Allerdings forderte dieser fünfte von sechs Wertungsläufen zur Citroen Racing Trophy den Fahrern auch einiges an Können ab. Der Kurs der Rallye Wartburg ist einer der schwersten der Serie: schnell, wellig – und das Feld durch den Termin direkt vor dem WM-Lauf der ADAC Rallye Deutschland höchst kompetitiv, da viele hochklassige Fahrer das Event für einen letzten Test nutzen.

  • Melanie Schulz – Rallye Wartburg

    Melanie Schulz – Rallye Wartburg

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    Melanie Schulz – Rallye Wartburg

  • Melanie Schulz – Rallye Wartburg Podium

    Melanie Schulz – Rallye Wartburg

18 Wertungsprüfungen über gut 120 Kilometer auf den sich windenden, hügeligen und teils ausgefahrenen Kurven rund um Eisenach warteten auf das Team Schulz/Lerch. Darunter Klassiker wie das kurvenreiche Waldhaus, die Befahrung der Anstiege Heldrastein und hinauf zur Hohen Sonne. Und besonders beliebt: Das Cosmodrom als Zuschauer-Hotspot der Rallye Wartburg, ein ehemaliges Raststätten-Areal auf der alten A4.

Obwohl das Wetter hielt und sich die Fahrer zumindest nicht über nasse Straßen kämpfen mussten, verlangte der Kurs dennoch ständige Konzentration. Ein kleiner Fahrfehler kann bei Strecken wie diesen das Aus im Graben bedeuten. Auch Melanie Schulz, der schnelle, technische Kurse liegen, hatte Anlaufschwierigkeiten: „Wir haben uns am Samstag sehr schwer getan in den Rhythmus zu kommen“, resümiert sie.

Zudem gab es Probleme mit der Bremse, die bis zum nächsten Tag jedoch behoben werden konnten – mit unmittelbarem Effekt: Melanie Schulz und Jennifer Lerch fuhren dank solider Leistung auf Platz drei der Gesamtwertung der Division R3 und liegen vor dem letzten Lauf, der Rallye Baden-Württemberg, vier Punkte hinter den Zweitplatzierten Meter/Solbach Schmidt. Da der Gesamtführende Armin Holz in Eisenach wegen Problemen nur auf Platz fünf fuhr, „ist jetzt wieder alles offen“, freut sich Schulz, die bei ihrem Heimrennen noch einmal alles versuchen wird, die theoretische Chance auf die Meisterschaft zu nutzen, auch „wenn es sehr schwierig wird“.